Praxisanleiter/in der Altenpflege

Ausbildungszeit

6 Monate (210 UE)

Crash-Kurs: nur 4 Monate

 

Die Ausbildung von Fachkräften ist besonders in der Altenpflege gerade von zentraler Bedeutung zur Sicherung des Fachkräftebestandes und der pflegerischen Versorgung alter Menschen.

Die Anleitungen Auszubildender in der Praxis ist ein Kerngebiet der Ausbildung. Die Empfehlung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für Ausbildungsstätten der Altenpflege umfasst die Ausbildung erfahrener Altenpfleger und Altenpflegerinnen zu Praxisanleitern. Es sollen Altenpfleger/innen ausgebildet werden, die selbst noch nicht ausgebildet haben und solche, die bereits erste Erfahrungen in der praktischen Anleitung von Auszubildenden gesammelt haben.

Unser Intensiv-Lehrgang mit max. 15 Teilnehmer/innen richtet sich als Erstqualifizierung an Altenpflegefachkräfte, die künftig gern Auszubildende in der Altenpflege praktisch anleiten möchten.

Dem Kurs liegt der qualifizierte Standard zur berufspädagogischen Weiterbildung zur Praxisanleitung in der Altenpflege in Nordrhein-Westfalen aus dem Jahr 2006 vor.[1]

Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung

  • abgeschlossene Berufsausbildung als staatlich anerkannte Altenpfleger/in
  • mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Altenpflege.

Fördermöglichkeiten für die Ausbildung

Lehrgangskosten für den Kurs zum Praxisanleiter: 870 € pro Teilnehmer.

Diese Ausbildung ist gemäß §11 Berliner Bildungsurlaubsgesetz (BiUrlG) als Bildungsurlaub anerkannt.

Wir beraten Sie gern individuell und persönlich zu den Weiterbildungsinhalten und zur Finanzierung.

Es besteht die Möglichkeit einer Förderung im Rahmen des WeGebAU-Programms der Agentur für Arbeit.

Sie können auch die Bildungsprämie nutzen. Das ist eine staatlich finanzierte Förderung zur Verbesserung ihrer beruflichen Chancen.

Sie können mit dem Prämiengutschein eine staatliche Weiterbildungsförderung von 50% der Lehrgangskosten erhalten, wenn Sie

  • älter als 25 Jahre sind
  • jährlich nicht mehr als 20.000 € (Single) bzw. 40.000 € (Ehepaare) zu versteuern haben.

Starttermine

06.05.2019 bis 01.11.2019 halbjährlich (6 Monate)

berufsbegleitender Teilzeitunterricht: 2 Wochen Blockunterricht, täglich 8:00 – 15:00 Uhr

und 22 x wöchentlich donnerstags 14:00-19:15 Uhr (jeweils 6 UE)

Crashkurs Praxisanleiter im Frühjahr

Beginn: In Planung

Teilzeitunterricht: 2 Wochen Blockunterricht, täglich 8:00 – 15:00 Uhr

und 11 x wöchentlich dienstags & donnerstags 14:00-19:15 Uhr (jeweils 6 UE)

Crashkurs Praxisanleiter im Herbst

Beginn: In Planung

Teilzeitunterricht: 2 Wochen Blockunterricht, täglich 8:00 – 15:00 Uhr

11 x wöchentlich dienstags & donnerstags 14:00-19:15 Uhr (jeweils 6 UE)

Ausbildung in der Berufsfachschule

In der Ausbildung werden prozess- und teilnehmerorientierte Unterrichtsverfahren, praktische Übungen, Einzel- und Gruppenarbeit, Projektarbeit (Ausarbeitung eines Anleitungskonzeptes) durchgeführt

  • Lernfeld 1: Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen der Ausbildung berücksichtigen
  • Lernfeld 2: Berufliches Selbstverständnis als Praxisanleiter/in entwickeln
  • Lernfeld 3: Individuelles Lernen ermöglichen und den Anleitungsprozess durchführen
  • Lernfeld 4: Beurteilen und Bewerten des Ausbildungsgeschehens und der Auszubildenden
  • Lernfeld 5: Praktische Anleitung vorbereiten, durchführen und evaluieren Abschlussprüfung/Zertifikat

 

Die Abschlussarbeit sowie die schriftliche, mündliche und fachpraktische Prüfung werden in der zweiten Blockwoche vorbereitet.

Erhalt eines Zertifikates Praxisanleiter/in in der Altenpflege

Beratung und Bewerbungen

Ansprechpartnerin: Frau van Dyck

Mo-Fr: 8 bis 16.30 Uhr

Tel.: 030 - 66 77 67 975

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstaltungsort und Kontakt

acenta-Ausbildungscentrum für Altenpflege und andere soziale Berufe

Staatlich anerkannte Berufsfachschule für Altenpflege

Karl-Marx-Str. 255

12057 Berlin-Neukölln

Tel.: 030-755 699 875

Fax: 030-755 699 899

[1] Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen September 2006.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok